„Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, …“

Gespannt warteten viele Kinder und ihre Eltern darauf, dass die Blaskapelle endlich das Martinslied zu Beginn der Martinsfeier am Pfarrheim anstimmte. Gemeindereferentin Marie-Luise Bittger erzählte einleitend, was es eigentlich mit der Martinsgans auf sich hat.  „Die Stadt Tours, in der Martin lebte, brauchte einen neuen Bischof. Die Menschen waren sich schnell einig: Martin sollte der neue Bischof von Tours werden. Denn sie alle kannten und bewunderten ihn. Martin aber mochte sein Leben in der Einsamkeit. Außerdem war er sich nicht sicher, ob er ein guter Bischof sein würde. Deshalb versteckte er sich in einem Gänsestall vor den Menschen, die ihn zum Bischof machen wollten. Aber die Gänse schnatterten laut, wodurch sie Martin am Ende verrieten. So wurde er doch gefunden und zum Bischof geweiht.“

Anschließend führten die Kommunionkinder das Martinsspiel auf. Sehr beeindruckend stellten sie dar, wie der Hl. Martin seinen Mantel mit einem Bettler teilt, den er in eisiger Kälte und dunkler Nacht am Wegesrand sah. Nach dem Martinspiel folgten alle Kinder mit ihren wunderschönen leuchtenden Laternen der Blaskapelle und dem Martin auf seinem Pferd durch die Straßen Ovenhausens.

Nach dem Umzug durch das Dorf freuten sich die Kinder auf die (gebackene) Martinsgans. Außerdem spendeten sie, um den Gedanken des Teilen auch praktisch umzusetzen, mitgebrachte Süßigkeiten für die Tafel Höxter. Bei Bratwurst, heißen und kalten Getränken am wärmenden Feuer fand die Martinsfeier ihren Ausklang.

Die Kirchengemeinde Ovenhausen sagt Danke an die Blaskapelle für die musikalische Unterstützung, Danke an die Feuerwehr für die Absicherung des Umzugs, Danke an beide Martinsdarsteller und die Schauspieler für die tolle Darstellung der Martinsgeschichte, Danke an Frau Bittger für den einleitenden Impuls, Danke an alle, die einfach spontan mit helfender Hand zur Stelle waren und Danke an alle, die durch ihre Teilnahme zum Gelingen der Feier beigetragen haben.

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