Die Ortschaft Ovenhausen, („das schöne Dorf im Weserbergland“ wie Pfarrer Redegeld es in seinem Buch von 1875 nennt) wurde bereits in im frühen Mittelalter gegründet, der Name geht wohl auf einen freien sächsischen Edling mit Namen Ovo zurück (= Haus des Ovo).

Seit der kommunalen Neugliederung von 1970 ist die bis dahin eigenständige Gemeinde Ovenhausen ein Stadtteil der Kreisstadt Höxter an der Oberweser im östlichsten Kreis des Bundeslandes NRW. Sieben Kilometer westlich der Kreisstadt befindet sich unser kleines Dorf in landschaftlich reizvoller Kessellage in einem langgestreckten Tal (120 -150 m über NN), umgeben von teils recht steil ansteigenden Bergen (300 – 350 m über NN), deren Hänge landwirtschaftlich genutzt werden oder mit Laub- und Nadelwald bestanden sind. Geprägt ist der Ort von zwei Landstraßen, zum einen von der L 755 als Ost-Westachse, zum anderen durch die L 890 von Brakel kommend und in der Ortsmitte in die L 755 übergehend. Nahezu parallel zur L 755 fließt aus Richtung Marienmünster-Eilversen kommend der Grubebach, der in Höxter in die Weser mündet. Im Ort entlang der Bossebornerstraße (L 890) fließt der Walmaybach, der in der Ortsmitte in den Grubebach einfließt.

Durch den Ort verlaufen der Europaradweg R1 und seit 2010 auch der in Corvey beginnende Teil des westfälischen Jakobspilgerweges.

 

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