Ein neues Gesicht für den Spielplatz

Ein neues Gesicht für den Spielplatz

Ereignis-Datum: 8. März 2013

 

Nach der Umgestaltung des Bereiches am Kükenbrunnen kam der Wunsch auf, den angrenzenden Spielplatz, der in seiner Ausstattung und Gestaltung eher schlicht war, zu verändern und aufzuwerten.

Die Gelegenheit dazu bot sich, als die Stadtverwaltung Höxter ein „Spielplatzkonzept“ für das gesamte Stadtgebiet durch einen Gutachterbüro hatte erstellen lassen und Finanzmittel für die Durchführung solcher Vorhaben auch in den Ortschaften in den Haushalt 2013 eingestellt hatte.

Im Februar 2013  kam es zu einem ersten Treffen in der Gasstätte Kükenkrug, wo der Landschaftsarchitekt Peter Trapet einen Rohentwurf einer erfreulich großen Zahl interessierter Ovenhäuser vorstellten konnte. Dieser erste Entwurf stieß auf positive Resonanz und war Grundlage für die kommenden Planungen. In der Folgezeit wurden in der entstandenen Spielplatz-AG Wünsche aufgenommen, Entwürfe diskutiert, Planungen abgeändert und Detailfragen geklärt. Schnell war klar, dass bei den weiteren Arbeiten ein hoher ehrenamtlicher Einsatz notwendig sein würde, um die Arbeitskosten zugunsten der Anschaffung von Spielgeräten niedrig zu halten.

Da von Anfang an der Wunsch bestand, den Bachlauf der Grube in den Spielplatz als Erlebnisraum mit einzubeziehen, war eine Genehmigung der Unteren Wasserbehörde des Kreises notwendig. Nachdem diese im August 2013 erteilt worden war und die Stadtverwaltung Peter Trapet als  Objektleiter benannt hatte, konnten endlich die Arbeiten beginnen und die Bestellungen der Spielgeräte getätigt werden.

In den folgenden Wochen und Monaten wurde an vielen Orten in unterschiedlichsten Arbeitseinsätzen gewerkelt und geschaffen: Landschaftsmodulation, Bau eines Pavillons, der auch als Unterstand für Radler und Spaziergänger dienen soll, Säuberung  des Bachlaufes, Fertigung der notwendigen Fundamente, Aufstellen der Spielgeräte, Anlegen von Wegen, Pflasterungsarbeiten, Gestaltung des Beckens und Einbau der Wasserschnecke, Bau von zum Pavillon passenden Bänken, Aufstellen von  Sitzgruppe und Fahrradständern und letztendlich Pflanzung einer kleinen Hecke waren die wesentlichen Arbeiten, bei denen viele Männer und Kinder aus dem Ort Zeit, Geschick und Arbeitskraft einbrachten.

 

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